Yachtcharter an der Havel
Anna Blume Bootcharter

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
zum Charter von Kajütbooten

(AGB Sloepen: Hier)
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Die nachstehenden Bedingungen sind Bestandteil des Chartervertrages, der zwischen dem Charterer und dem Vercharterer über eine Yacht geschlossen wird. Mit der Buchung erkennt der Charterer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für sich und die mitreisenden Personen an.

Vertrag

Der vom Charterer unterschriebene Vertrag wird vom Charterer umgehend an den Vercharterer zurückgeschickt. Der Vertrag ist erst gültig, wenn der vom Charterer unterzeichnete Vertrag beim Vercharterter vorliegt und die Anzahlung auf dem angegebenen Konto eingegangen ist. Die Anzahlung muss bis spätestens 10 Tage nach Absendung des Vertrages durch den Vercharterer bei diesem eingegangen sein. Bei nicht fristgerechtem Eingang kann die Yacht anderweitig vergeben werden.

Zahlungsbedingungen

Es sind 30% des Charterpreises bei Vertragsabschluss fällig. Die restlichen 70% müssen spätestens einen Monat vor Antritt der Reise auf dem Konto des Vercharterers eingegangen sein. Es erfolgt keine weitere Aufforderung zur Zahlung.

Führerschein

Der Charterer versichert, über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen, die für die Durchführung des von ihm geplanten Törns erforderlich sind, zu verfügen und den Sportbootführerschein Binnen/Motor zu haben. Eine Kopie des Führerscheins ist bei der Buchung dem Vertrag beizulegen, bei Übernahme des Schiffs im Original vorzuzeigen. Der Vercharterer behält sich das Recht vor, dem Charterer die Verfügung der Yacht zu verweigern, wenn dieser nicht die vorausgesetzte Eignung gemäß der jeweiligen Führerscheinverordnung besitzt.

Einweisung

Der Vercharterer und der Chartergast verpflichten sich, an einer ausführlichen Einweisung unter gleichzeitiger Kontrolle aller technischen Funktionen und Prüfung des Vorhandenseins aller Ausrüstungsgegenstände ohne Zeitdruck teilzunehmen und ein Protokoll darüber zu unterzeichnen. Damit bestätigt der Chartergast die ordnungsgemäße Übergabe der Yacht nach Maßgabe des Protokolls. Eine Probefahrt wird bei Bedarf durchgeführt.

Fahrgebiet

Die Yachten dürfen nur auf Binnengewässern gefahren werden. Strömungsgewässer wie beispielsweise die Elbe dürfen nur nach Absprache mit dem Vercharterer befahren werden.

Nutzung der Yacht

Der Charterer verpflichtet sich, nur die Höchstzahl an Personen, entsprechend der vorgesehenen Schlafplätze, an Bord zu nehmen, die Yacht nur zu Vergnügungsfahrten zu benutzen und keine Wettfahrten mit ihr durchzuführen. Eine Untervermietung der Charteryacht ist nicht erlaubt. Der Chartergast wird andere Yachten nur im Notfall schleppen und die Charteryacht nur im Notfall schleppen lassen. Der Chartergast verpflichtet sich, die Yacht mit der größtmöglichen Sorgfalt zu benutzen und nach den Regeln guter Seemannschaft zu handhaben. Es ist nicht erlaubt, mit der Yacht nach Einbruch der Dunkelheit zu fahren oder die Yacht alleine, ohne weitere Mannschaft, zu führen. Den Vorschriften der Behörden muss Folge geleistet werden. Der Charterer ist im Falle einer Gesetzesübertretung, selbst unwillentlicher Art, den Behörden gegenüber persönlich haftbar.

Ausstattung

Zur Ausstattung gehören und im Mietpreis enthalten sind Kartenmaterial, Zubehör, Geschirr, Bettdecken, Kissen, Bettwäsche und Handtücher. Die Yacht wird mit gefüllten Tanks für Wasser, Treibstoff und ggf. Gas und mit leerem Fäkalientank übergeben. Die Kosten für den während der Charterzeit verbrauchten Treibstoff und für die Fäkalienentsorgung trägt der Charterer.

Reiserücktritt

Der Gast kann vom Chartervertrag innerhalb von drei Wochen nach Abschluss zurücktreten, falls der Rücktrittstermin nicht innerhalb einer Frist von acht Wochen vor dem Übergabetermin liegt. Es wird eine Bearbeitungsgebühr von 100 € in Rechnung gestellt. Tritt der Chartergast außerhalb der o.g. Zeiträume von seinem Vertrag zurück, bleibt die Zahlungspflicht in vollem Umfang bestehen. Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung wird empfohlen.

Wintercharter und Eisstorno

In den Wintermonaten kann eine Charter bis zum Vorabend des Übergabetages bis 18.00 Uhr vom Charterer storniert werden, wenn zu erwarten ist, dass auf den Gewässern des Fahrgebietes mit Eis bzw. Eisgang zu rechnen ist. Die Stornierung kann auch vom Vercharterer ausgesprochen werden, wenn seiner Meinung nach die Witterungslage eine für die Yacht unschädliche Nutzung nicht zulässt. Der Charterer bekommt in beiden Fällen die Chartergebühr umgehend erstattet. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen. Der Chartergast hat während der Charter dafür zu sorgen, dass die Motoryacht ausreichend beheizt wird, um das Einfrieren von Tanks und Aggregaten zu verhindern. Ankern zum Zweck der Übernachtung ist im Winter nicht erlaubt, um das Risiko auszuschließen, dass bei einem Temperatursturz die Yacht einfriert. Es ist verboten, die Yacht bei Eis bzw. Eisgang in Bewegung zu setzen. Sollte der Fall eintreten, dass während der Charter Eis oder Eisgang auftritt, ist der Vercharterer zu informieren, um Rücksprache zu halten, wie verfahren wird. Eine Erstattung von Chartergebühren ist in diesem Fall ausgeschlossen

Versicherung/Kaution

Für die gecharterte Yacht besteht eine Haftpflicht- sowie eine Kaskoversicherung. Alle Prämien für die Versicherung sind in der Chartergebühr enthalten. Bei Charterbeginn ist eine Kaution in Höhe von 1.000 Euro in bar zu hinterlegen.

Schadensfälle

Treten während der Charterperiode Schäden an der Yacht oder der Ausrüstung auf, so ist unverzüglich der Vercharterer telefonisch zu informieren, um mit ihm die Notwendigkeit der Reparatur abzustimmen. Wenn wegen einer nicht vom Charterer zu verantwortenden Panne die Yacht mehr als 24 Stunden nicht genutzt werden kann und dem Charterer keine gleichwertige Yacht zur Verfügung gestellt werden kann, wird der Charterpreis anteilig entsprechend gemindert. Alternativ kann der Charterer die Charter vorzeitig beenden, in diesem Fall hat der Charterer keinen Anspruch auf Erstattung der anteiligen Chartergebühr. Gegen den Vercharterer kann keine Reklamation formuliert werden, wenn das Schiff weniger als 24 Stunden unbeweglich bleibt. Eine Panne zu Lasten des Charterers gibt kein Recht auf Entschädigung für den Verlust der Schiffsbenutzung. Unfälle und Havarien müssen umgehend der nächsten Hafen- oder Polizeibehörde gemeldet und außerdem dem Vercharterer telefonisch mitgeteilt werden. Der Chartergast ist verpflichtet, einen Bericht mit Skizze zu erstellen, der auch die Personalien, Schiffstypen und die Namen aller Havariebeteiligten enthält und den alle Beteiligten unterschreiben. Dieser Bericht wird bei Rückkehr dem Vercharterer übergeben. Erfüllt der Charterer diese Verpflichtung nicht, kann er für den Havarieschaden haftbar gemacht werden. Alle anderen Schäden sowie Aufwendungen für abhanden gekommene Ausrüstungsgegenstände trägt der Charterer, soweit nicht von einer Versicherung Ersatz geleistet wird. In solchen Fällen ist der Vercharterer berechtigt, bei Rückgabe der Yacht die Kaution ganz oder teilweise einzubehalten bzw. einen Vorschuss zu verlangen.

Nichtverfügbarkeit von Charterbooten

Kann der Vercharterer, auch ohne sein Verschulden, die Yacht oder eine gleichwertige Yacht nicht zu Beginn des Chartertermins übergeben, so ist er zur zeitanteiligen Rückzahlung des Charterpreises ohne Abzug verpflichtet. Kann die gecharterte, oder eine gleichwertige Yacht, nach Ablauf von 24 Stunden nach Beginn der Charterperiode bei einwöchiger Charter bzw. 48 Stunden bei mehrwöchiger Charter nicht übergeben werden, so ist der Charterer berechtigt, durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Vercharterer vom Vertrag zurückzutreten. Macht er von diesem Recht Gebrauch, ist der gesamte Charterpreis sofort zur Rückzahlung fällig. Der Vercharterer ist nicht verantwortlich für die Unwägbarkeiten des Schifffahrtsverkehrs, Unterbrechungen oder Beschränkungen in Notfällen sowie durch Hochwasser/Niedrigwasser/Streik oder ähnliches.

Übergabe/Rücknahme

Die Yacht ist nach Ende der Reise geräumt und in ordentlichem Zustand zu übergeben. Die Übergabe und Rücknahme der Yacht erfolgt verbindlich zu den im Vertrag angegebenen Terminen. Bei der Rücknahme nimmt der Vercharterer eine Überprüfung der Yacht und der Einrichtung vor. Das Ergebnis wird in einem Protokoll festgehalten, das von beiden Seiten unterzeichnet wird. Der Chartergast verpflichtet sich, Grundberührungen, Kollisionen und Schäden an der Ausrüstung der Yacht bei der Rückgabe zu melden. Der Vercharterer ist berechtigt, jeden festgestellten Schaden oder Verlust von der Kaution abzuziehen. Bei nicht sofort kalkulierbaren Schäden kann die volle Kaution bis zur endgültigen Schadenabwicklung einbehalten werden.

Der Charterer trägt die Kosten für verbrauchten Kraftstoff und die Entleerung des Fäkalientanks. Wird ein Haustier auf dem Boot mitgeführt, ist eine erhöhte Reinigungsgebühr zu entrichten. Die Rückgabe der Yacht erfolgt mit gefülltem Kraftstofftank und geleertem Fäkalientank. Sollte das Boot bei Rückgabe nicht voll getankt sein, so wird pauschal nach Betriebsstunden abgerechnet. Sollte der Fäkalientank nicht geleert sein, wird pauschal abgerechnet. Der Abrechnung erfolgt nach der jeweils gültigen Preisliste, die im Bordbuch der Charterboote vorliegt. Diese Kosten sind gegebenenfalls vom Charterer bar an der Charterstation zu begleichen.

Sollte aus unvorhersehbaren Gründen die rechtzeitige Rückkehr voraussichtlich nicht möglich sein, ist der Vercharterer sofort telefonisch zu informieren. Wird das Boot nicht pünktlich geräumt und zurückgegeben, so haftet der Charterer für den Schaden, der dem Vercharterer durch die Verzögerung entsteht.

Haftung

Der Charterer haftet für alle Schäden an Yacht und Ausrüstung, auch für Folge- und Ausfallschäden, die von ihm oder seiner Crew vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden sind und nicht von den Versicherungen reguliert werden. Der Charterer haftet dem Vermieter nicht nur für Schäden am Boot und seinen Einrichtungen, sondern auch für deren Verlust. Sind Charterer und Bootsführer nicht identisch, haften beide gesamtschuldnerisch. Der Vercharterer ist berechtigt, seine Leistung zu verweigern, wenn der Chartergast seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Bei Vertragspflichtverletzungen haftet der Charterer für alle daraus entstehenden Folgen. Soweit der Vercharterer für vom Chartergast zu vertretende Handlungen oder Unterlassungen von Dritten haftbar gemacht wird, stellt er den Vercharterer von allen rechtlichen Folgen frei. Der Charterer hat ein Verschulden seines Schiffsführers in gleichem Umfang zu vertreten wie eigenes Verschulden. Jegliche Haftung für den Verlust oder für Schäden an persönlichen Gegenständen des Charterers und der übrigen Teilnehmer ist ausgeschlossen. Für die Richtigkeit des überlassenen Kartenmaterials und die Anzeigegenauigkeit der Instrumente übernimmt der Vercharterer keine Gewähr.

Rechtsgrundlage und Gerichtsstand

Grundlage dieses Vertrages ist das materielle und formelle Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Berlin.
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