Kalenderblatt April 2019

April 24th, 2019

Mal eine ungewohnte Perspektive: Anna Blume von oben.

Aufgenommen wurde das Bild vom Bug der Anna Karenina aus, die nah am Ufer noch an Land steht. Am Freitag den 26.04 wird dann auch die Anna K. gekrant und steht für Probefahrten von Kaufinteressierten bereit. Mehr über Anna Karenina: www.jetten40.de

Uuups, schon April …

April 15th, 2019

So schnell geht das. Heute, am 15.04. beginnt für uns wieder die Saison. Anna Blume wird heute von der ersten Chartercrew dieses Jahres übernommen. Und hier liegt sie bereit, frisch gewartet und gewienert:

(Wer’s nicht glaubt, dass die gute alte Anna nach vielen Charterjahren immer noch so gut aussieht, kann sich anhand der exif-Daten* überzeugen: Das Foto ist vor einer knappen Woche entstanden.)

Wir haben ja seit diesem Jahr nur noch Anna Blume und Lucia im Einsatz, sehen also einer entspannten Saison entgegen. Im Gegensatz zu den Kollegen im Norden haben wir auch keinen Stress mit Sperrungen. Spreeland, Havelland und der erweiterte Berliner Raum sind frei befahrbar. Und das Wetter wird auch immer schöner. Was wollen wir mehr?

*Klick aufs Bild lädt das große Originalfoto mit den versteckten Daten, die man in einem exif-viewer ansehen kann.

Kalenderblatt Januar 2019

Januar 7th, 2019

Warum sollte man nur im Sommer Boot fahren? So eine Fahrt im tiefsten Winter hat ihren ganz besonderen Reiz, jedenfalls wenn das Boot gut isoliert ist, eine vernünftige Heizung hat und auch mal ein bisschen Eis verträgt, so wie unsere Anna Karenina. Übirgens: Anna Karenina steht zum Verkauf . Und die Geschichte zu dem Foto steht hier.

Der Belegungsplan 2019 ist online

Dezember 25th, 2018

Endlich Feiertage! Endlich Zeit, die überfälligen Aktualisierungen der Website vorzunehmen. Zum einen war es höchste Zeit, endlich den Buchungskalender 2019 hochzuladen.

Und zum anderen mussten die Seiten über Don Giovanni und Anna Karenina heraus genommen werden; denn beide sind ab 2019 ja  leider nicht mehr im Charter.  Wir treten (ähemm …) altersbedingt ein wenig kürzer, haben aber richtig Lust, mit den zwei verbliebenen Booten in der gewohnten Qualität weiterzumachen. Und das wird auch auf absehbare Zeit so bleiben.

Kalenderblatt Dezember 2018

Dezember 23rd, 2018

Allen Gästen und Freunden von  Anna Blume Bootcharter wünschen wir ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Anfang im Neuen Jahr!

Kalenderblatt November 2018

Dezember 8th, 2018

Fischerboot im Abendlicht

Ja, nun gut, der November ist schon eine Weile vorbei, ich weiß. Aber das Foto ist immerhin vom November! Da waren wir auf Sizilien in Urlaub. Das Bild zeigt ein Fischerboot im Hafen von Syracus.

Kalenderblatt Oktober 2018

Oktober 25th, 2018

Wohl dem, der ein bisschen flexibel ist, und sein Boot nicht schon Anfang Oktober kranen muss! Mit ein bisschen Glück (so wie dieses Jahr) hält der Oktober noch ein  paar herrliche Tage für uns bereit – ideal um sie auf dem Wasser zu verbringen. Hier wartet unsere Sloep Lucia im Oberwasser der Schleuse Neue Mühle (Königs Wusterhausen).

Kalenderblatt September 2018

September 13th, 2018

Vielleicht der schönste Monat zum Bootfahren. Die Hitze ist vorbei, aber das Wasser ist noch recht warm. Auf den Wasserstraßen und in den Häfen geht es entspannt zu, einen Liegeplatz zu finden ist kein Problem.

Und dann dieses Licht: Nie sind die Farben so intensiv wie an sonnigen Septembertagen. Das Blau des Himmels spiegelt sich im Wasser, die Bäume sind noch grün, doch der eine oder andere beginnt sich schon bunt zu verfärben.

Das Foto zeigt die Havel oberhalb von Zehdenick mit Blick vom Fahrstand der „Anna Blume“ aus.

Schleusen wie Gott in Frankreich?

August 30th, 2018

Vor kurzem vermeldete ELWIS:

„Verbot des Schleusens von sogenannten Stand-Up-Paddle-Boards

Seit dem 10. August 2018 ist das Schleusen von solchen Gegenständen verboten, auf denen kein sitzender Aufenthalt von Personen möglich ist, keine Festmacheeinrichtung und keine Absturzsicherungen gegen das Überbordgehen von Personen vorhanden sind. Hiervon sind insbesondere sogenannte Stand-Up-Paddle-Boards erfasst, die damit künftig im Bereich von Schleusen an Binnenschifffahrtsstraßen umgetragen werden müssen. Ein Betretungsrecht der Schleusenbereiche ist hiermit nicht verbunden.“

Mit dem Stand-Up-Paddle-Board in der Schleuse? Das ist mit Sicherheit keine gute Idee. Wer schon mal weit vorne in der Schleusenkammer aufgeschleust hat, weiß das. Das Wasser läuft mitunter so schnell ein, dass es selbst mit 2 Leinen manchmal stressig wird, ein kleineres Boot sicher in der strudelnden Strömung zu  halten. Und so etwas mit einem SUP? Ohne Leinen, ohne richtige Möglichkeit sich festzuhalten? Nein, die Dinger haben in Schleusen wahrhaftig nichts zu suchen. Sicherheit geht vor.

Der letzte Satz der Meldung allerdings hat mich nachdenklich gemacht. Wenn man beim Umtragen nicht auf das Schleusengelände darf, wird das an vielen Orten ein weiter Weg und ganz schön kompliziert. Nun ja, das Stehpaddeln mag eine vorübergehende Modeerscheinung sein und es gibt ja ausreichend lange schleusenfreie Strecken, wo man diesen Sport ungehindert ausüben kann.

In Deutschland sind Schleusengelände mit ganz wenigen Ausnahmen nun einmal sorgfältig abgeschirmte Bereiche, die von niemandem außer dem Schleusenpersonal betreten werden dürfen. Aber warum ist das eigentlich so? Klar, Sicherheit geht vor. Es könnte ja jemand in das Schleusenbecken fallen und das kann gefährlich werden. Andererseits, nun ja, wie groß ist dieses Risiko wirklich? Ich meine, auf eine vielbefahrene Straße zu stolpern ist mindestens so gefährlich, trotzdem darf man die Bürgersteige an deren Rändern betreten.

Schleusenleben am Canal du Nivernais

Aus Frankreich kenne ich das anders. Dort sind jedenfalls die kleinen, fast ausschließlich von Sportbooten genutzten Schleusen frei zugänglich für Wanderer, Radfahrer, Passanten … Sie sind ein Ort der Begegnung. Wir haben auf unseren Fahrten durch Frankreich an den Schleusen oft anregende Gespräche geführt und Menschen kennen gelernt (und beim Schleusenwärter Wein oder Gemüse gekauft …). Es kam sogar vor, dass wir während der Mittagspause des Schleusenwärters in der Schleusenkammer festmachen durften und von dort ins Dorf Essen gegangen sind.

Bezahlen die Franzosen dieses charmante laissez-faire nun mit einer hohen Unfallrate an den Schleusen? Ich konnte dazu nichts finden. Eine Google-Suche nach Unfällen an Schleusen brachte überwiegend Vorfälle mit Booten zum Vorschein, ein oder zweimal auch Autos, die von der Schleusenbrücke stürzten, aber keine Personen, die in die Schleusenkammer fielen. Nun ist sicher mein Französisch (und meine Recherche-Geduld) nicht ausreichend, um dazu etwas Abschließendes sagen zu können.

Dennoch: Ich meine, man sollte das strikte Betretensverbot zumindest an kleinen Sportbootschleusen ruhig überdenken. Klar, ein Restrisiko bleibt. Aber übertreiben wir es nicht manchmal mit dem Sicherheitsdenken? Würde uns etwas mehr französische Lockerheit nicht gut bekommen?

Kalenderblatt August 2018

August 13th, 2018

Wie beschrieben wird der Anna-Blume-Kalender künftig nicht mehr erscheinen – vor allem um möglichem Ärger hinsichtlich des Datenschutzes aus dem Weg zu gehen. Aber wir haben uns dafür was Neues überlegt: Wir werden als Ersatz für den gedruckten Kalender ab 2019 jeden Monat ein passendes Kalenderbild posten, manchmal auch ergänzt mit einer Geschichte oder Zitaten aus den Logbüchern. Aber warum eigentlich bis Januar warten? Wir fangen gleich damit an!

Fahrgastschiff fährt auf einem Kanaldurch eine enge geöffnete Klappbrücke, durch es gerade hindurchpasst

Klappbrücke bei Groß Köris (Foto: Rotraud Rau)

Das Foto zeigt ein Fahrgastschiff der „Dahme-Schifffahrt Teupitz“ beim Passieren der Klappbrücke in Groß Köris, Fahrtrichtung Prieros. Passt gerade. Die Klappbrücke ist das einzige Hindernis auf der schleusenfreien Strecke zwischen Neue Mühle (Königs Wusterhausen) und dem Teupitzer See. Sie wird von Juni bis August zwischen 9 und 18 Uhr zu jeder vollen Stunde  geöffnet, im Mai und September nur alle zwei Stunden, und … ach seht selbst:

Schild mit den Öffnungszeiten der Klappbrücke

Mit einer Sloep braucht man sich darum freilich nicht zu kümmern, sondern fährt einfach unter der Klappbrücke hindurch.

Es sieht erfreulicherweise so aus, als würde uns die Klappbrücke auch in Zukunft erhalten bleiben. Jedenfalls soll sie im kommenden Jahr aufwendig saniert werden. Ob die Arbeiten wirklich 2020 beendet sein werden? Wir sind in Brandenburg da nach gewissen Erfahrungen ein wenig skeptisch. Aber immerhin, es passiert was.