Berlin-Oder-Umfahrt

April 5th, 2018

Die Oder-Runde wird von uns ja schon seit einer Weile empfohlen. Und wie berichtet wurde sie von SKIPPER-Journalist Rex Schober auch schon mit unserer Anna Karenina erkundet. Jetzt gibt es zu diesem Törn eine ziemlich gelungene Website mit vielen Fotos und mit wichtigen Informationen. U.a. findet man dort die aktuelle Fahrrinnentiefe der Oder.

 

 

Tradition

Dezember 6th, 2017

Die meisten Menschen haben ja ihre Weihnachts- und Adventsrituale: Plätzchen backen, Lichterketten aufhängen, einen Adventskranz basteln … Bei uns ist es nun schon seit vielen Jahren Tradition,  in dieser Zeit des Jahres den Anna-Blume-Kalender zu erstellen und zu versenden.

Gedruckt sind sie schon, nun müssen „nur noch“ ein paar hundert Kalender eingetütet, frankiert und zur Post gebracht werden. Aber das  tun wir gerne, und wir sind auch wieder ziemlich stolz auf unseren Kalender mit den tollen Fotos, die wir von unseren Gästen bekommen haben. Und diesmal sind sogar einige Bilder eines professionellen Fotografen dabei; denn Rex Schober, Redakteur beim Skipper, hat uns erlaubt,  Fotos aus seinen Reportagen zu verwenden. Von ihm stammt u.a. das Titelblatt.

Annette Haag – das Porträt

Oktober 5th, 2017

Wir haben das Triple geschafft! Dreimal hintereinander im Skipper, und ein Artikel schöner als der andere. Nach der „Großen Berliner Umfahrt“ und dem Charterboot-Test nun ein Portät der Chefin, wieder von Rex Schober wunderbar einfühlsam und zutreffend geschrieben und wie immer mit tollen Fotos.

Beim Betrachten der  Bilder von der Überführungsfahrt 2002 wird uns etwas wehmütig ums Herz. Aber immerhin: Wir haben uns fast so gut gehalten wie unsere Anna Blume!

Update 18.10.17: Eine Kurzfassung des Artikels ist jetzt online. Hier: https://www.skipper-bootshandel.de/annette-haag-mit-liebe-zum-detail/

Charterboot-Test

September 13th, 2017

Na, ist das ein tolles Foto? Und es ist nicht das einzige in dem Artikel. Man merkt, dass Rex Schober (derselbe der für den Skipper über die „Große Umfahrt“ berichtete) gelernter Fotograf ist. In der September-Ausgabe des Magazins schreibt er nun über einen Charterboot-Test der besonderen Art: Testobjekt ist nämlich unsere gute alte Anna Blume. Eine gewisse Verwunderung, wie gut dieses Boot nach immerhin 15 Dienstjahren immer noch da steht, konnte auch Rex Schober nicht verhehlen. Quintessenz des Tests:

Kleinere Crews dürfen sich auf ein einzigartiges Charterboot mit gediegener Ausstattung und viel Charisma gefasst machen. Insofern ist die „Anna Blume“ nicht nur für den Individualisten vielleicht genau die richtige Wahl.

Dem haben wir eigentlich nichts hinzuzufügen.

Große Berliner Umfahrt

Juli 26th, 2017

Historische Bauwerke, Barockanlagen, die sozialistische Planstadt Eisenhüttenstadt, deutsch-polnische Grenzgeschichten ...“ SKIPPER-Journalist Rex Schober hat sich im Mai dieses Jahres aufgemacht, Berlin auf der Großen Umfahrt zu umrunden und dabei viele Entdeckungen gemacht.

„Große Berliner Umfahrt“? Der auf unserer Karte etwas profaner „Oder-Runde“ genannte Törn geht von Niederlehme aus auf die Spree-Oder-Wasserstraße, bei Eisenhüttenstadt in die Oder und von dort oderabwärts über Frankfurt nach Hohensaaten. Mit dem Schiffshebewerk lässt man sich aus dem Oderbruch hieven und fährt über die Havel-Oder-Wasserstraße an Oranienburg vorbei und um Berlin herum zurück zum Ausgangspunkt. Allein schon dieser spannend geschriebene Törnbericht auf 10 Seiten macht die August-Ausgabe des SKIPPER mal wieder äußerst lesenswert!

Ach so, und … natürlich … der Törn wurde mit einem dafür adäquaten Boot gefahren, das eine kleine aber engagierte Charterfirma zur Verfügung stellte 🙂

Adieu, schöne Diva!

April 13th, 2017

Unsere Connery 25, Diva, rollt auf dem Trailer vom Hof der MarinaDa rollt sie vom Hof … zunächst mit dem marinaeigenen Trecker, draußen wird sie dann an den Transporter des Käufers gekoppelt. Wie immer, wenn wir uns von einem Boot trennen, verdrücken wir ein Tränchen. Aber der Verkauf der Connery 25 war ja schon lange geplant und seit zwei Jahren hatten wir das Boot nicht mehr im regulären Charterbetrieb.

Auch die Diva – wie schon Edmond Dantès – wird ihre neue alte Heimat an der Oberhavel finden, im Raum Zehdenick. Im Gegensatz zu Edmond ist die Diva an einen privaten Käufer gegangen, wird also nicht mehr verchartert. Wenn sie mal jemand vorbeigleiten sieht: winkt ihr von uns zu!

TV auf dem Schiff

April 7th, 2017

Ende März wurde die Ausstrahlung der TV-Programme nach dem DVB-T-Standard eingestellt und durch DVB-T2 ersetzt.  Das Gute daran: der neue Standard überträgt die Bilder hochauflösend in HD. Der Nachteil: die alten Empfangsgeräte können mit DVB-T2 nichts anfangen. Man benötigt entweder einen zusätzlichen Receiver oder einen neuen Fernseher.

Pünktlich zum Saisonbeginn wurde unser Flaggschiff auf die neue Technik umgestellt. Damit kein Receiver im Weg liegt, haben wir kurzerhand den Fernseher ersetzt. Das Resultat: ein gestochen scharfes kontrastreiches Farbbild von fast 70 TV-Programmen. Natürlich werden auch die ab Juni 2017 kostenpflichtigen Privatsender empfangen.

In Niederlehme, wo der Test stattfand, war der Empfang exquisit. Das dürfte für den gesamten erweiterten Berliner Raum zutreffen und auch im Süden und Westen gibt es wahrscheinlich keine Probleme. Im Norden – insbesondere nördlich von Zehdenick –  ist möglicherweise mit Einschränkungen zu rechnen. Einen Überblick über die Empfangsgebiete gibt diese Karte. Ich gehe davon aus, dass  der Empfang unserer am Mast montierten Aktivantenne etwa mit dem einer Dachantenne zu vergleichen ist. Das Fernsehvergnügen auf unserem Flaggschiff bleibt also weiterhin gewährleistet.

Tagesspiegel an Bord

März 22nd, 2017

“ … Mit Getöse rumpelt auf Knopfdruck die Ankerkette ins Wasser. Dann wird es still. Weit weg ziehen Gänse vorbei, während sich über uns die Nacht senkt …“

So schön schreibt Tagesspiegel-Journalist Stefan Jacobs über einen Törn, den er im Herbst letzten Jahres mit der „Anna Karenina“ unternommen hat. Was wir immer versuchen, und was uns immer nur mehr oder weniger gut gelingt: Stefan Jacobs schafft es. Nämlich den Zauber einer Bootstour auf unseren Brandenburger Gewässern in Worte zu fassen. Fünf Seiten, von der ersten bis zu letzten Zeile eine Freude zu lesen und üppig bebildert.

Natürlich ist das Tagesspiegel-Magazin „Brandenburg“  schon wegen des Anna-Karenina-Artikels eine lohnende Anschaffung, aber von Seerosenzucht bis Wolfstracking finden sich auf den 160 Seiten noch eine Menge andere Berichte über die unerwartete Vielfalt des weiten Berliner Umlands.

Das Schöne daran: Hier schreiben professionelle Journalisten, die ihr Handwerk verstehen. Hier ist nichts zusammengestoppelt sondern alles sauber recherchiert und gekonnt formuliert. Das Magazin kostet 8,50 € und kann hier bestellt werden.

Neuerungen

November 6th, 2016

Wenn ihr mich fragt: Dieser Sommer war besser als sein Ruf. Es fehlte zwar eine länger anhaltende Hitzeperiode (die kam erst im September sozusagen als Nachschlag), aber wir hatten viele schöne Sonnentage und meistens Badewetter – jedenfalls hier, im Osten der Republik. Das haben wir schon daran gemerkt, dass wir nur genau drei Mal bei Regen ein Boot übergeben haben.

Und es gab dieses Jahr wieder viele Übergaben, wir sind recht zufrieden. Zeit, auf die neue Saison zu schauen; und da gibt es die berühmte gute und die schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst? Nun ja, so schlecht ist sie nun auch wieder nicht.

Ab 2017 werden alle Boote (einschließlich Don Giovanni und Lucia) nur noch wochenweise vermietet. Der Grund ist simpel. Die kurzfristigeren Vermietungen werden uns wegen der damit verbundenen Fahrzeiten langsam zu stressig. Das wollen wir nicht. Wir wollen nämlich auch künftig entspannt und locker unsere Gäste begrüßen und uns auch mal Zeit zum Plaudern nehmen.

Und die gute Nachricht? Nun, die Preise bleiben auch 2017 – zum wievielten Mal in Folge eigentlich? dritten? vierten? – wiederum stabil. Die Sloep wird im Endeffekt sogar billiger; denn auch hier gelten jetzt Saisonpreise. Der Hochsaisonpreis entspricht dem früheren einheitlichen Wochenpreis; außerhalb des Hochsommers ist Lucia jetzt für kleineres Geld zu bekommen als früher. Vielleicht können wir so den einen oder die andere motivieren, es mal mit einer längeren Sloeptour zu probieren …

Der Tempelhofer Hafen

Juni 22nd, 2016

Der Teltowkanal – je nun. Nützlich, wenn man auf dem kürzesten Weg vom Dahme-Spree-Revier zur Oberhavel kommen will. Aber für sich genommen uninteressant. So wird diese Wasserstraße, die von Köpenick aus durch den Berliner Süden bzw. am Stadtrand entlang nach Potsdam führt, sicher von den meisten gesehen.

Und es stimmt schon: Von seinem westlichsten Teilstück am Griebnitzsee abgesehen bietet der Teltowkanal weder besonders schöne Landschaften noch großartige Bauwerke an seinen Ufern.

Und doch, der Teltowkanal hat seine Highlights. Da wäre zum einen der Hafen des MRC in Berlin-Steglitz, km 18,5 LU. Ein Geheimtipp. MRC steht für Motor-Rennboot-Club; aber ein Rennboot ist dort schon lange nicht mehr gesehen worden. Dafür gibt es eine urige Hafencrew, ausnehmend freundliche und hilfsbereite Berliner Originale, die bei dem einen oder anderen Bierchen gerne Geschichten von früher erzählen. Man liegt ruhig und geschützt, und in fußläufiger Entfernung gibt es Einkaufsmöglichkeiten und einige preiswerte Restaurants.

Der Tempelhofer Hafen 2004

Weiter Richtung Potsdam (km 23,4 RU) liegt der Tempelhofer Hafen. Einst ein Binnenhafen mit Kran und Lagerhäusern, dann lange Jahre praktisch ungenutzt, wie unser Bild von 2004 zeigt. Doch heute: welch ein Kontrast! Ein professionell betriebener Yachthafen mit vielen Dauer- und einigen Kurzzeitliegeplätzen, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants rund um das Hafenbecken.

Abendstimmung im Tempelhofer Hafen 2016 (Bild: Brinkmann/Lüsse)

Direkt neben dem Hafen ist die U-Bahn-Station Ullsteinstraße. Von dort gelangt man mit der U 6 ohne Umsteigen in 20 Minuten zum Gendarmenmarkt oder zur Friedrichstraße. Wer vom Boot aus auch mal in die Hauptstadt schnuppern will, liegt in Tempelhof sicherer und ruhiger als an den Anlegern der Stadtspree und fast genauso zentral. Wer mehr wissen will: Hier gibt’s einen Flyer des Hafens zum Download.

Nächtlicher Blick vom Tempelhofer Hafen auf das Ullsteinhaus (Bild: Brinkmann/Lüsse)