10 Jahre Anna Blume

30. Januar 2012

10 Jahre gehen verdammt schnell rum. Trotzdem, wenn man zurückblickt, ist doch eine Menge passiert. Bevor es im Frühjahr mit den Feierlichkeiten richtig los geht, interessiert es vielleicht den einen oder die  andere, wie sich unsere Firma in den letzten 10 Jahren entwickelt hat:

August 2002

„Ein Boot mit offener Plicht? Keine Achterkajüte? Das wird nix, das will keiner.“ So die einhellige Meinung der erfahrenen Charterkollegen. Wir versuchen es trotzdem und lassen Anna Blume von einem Dienstleister an der Müritz verchartern.

"Ein Boot ohne Achterkajüte? Geht gar nicht!"

"Ein Boot ohne Achterkajüte? Geht gar nicht!" Anna Blume 2002 in Holland.

2003

Anna Blume ist ausgebucht und im Revier bald bekannt wie ein bunter Hund. Am Saisonende kündigen wir dem Dienstleister und nehmen die Vercharterung in eigene Hände. Anna Blume wird im Alten Hafen am Ziegeleipark bei Zehdenick stationiert.

Unsere erste Sloep

Unsere erste Sloep

2004

Während einer Holland-Reise läuft uns „Papagena“ zu, unsere erste Sloep. Die Sloepenvermietung in Berlin beginnt.

2005

„Felix Krull“, der kleine feine Stahlkreuzer, wird Anna Blume zur Seite gestellt.

Felix Krull im Stadthafen Zehdenick

Felix Krull im Stadthafen Zehdenick

2006

Fußball-„Sommermärchen“ in Deutschland. Schöner warmer Sommer. Für uns viel Arbeit aber auch viel Spaß im Hafen.

Piet Hein stößt zur Flotte

Piet Hein stößt zur Flotte

2007

Eignerboot „Piet Hein“  stößt in Zehdenick dazu und in Berlin kommt „Zerlina“  als kleine Schwester von Papagena zum Einsatz. Bei Zerlina experimentieren wir mit Pflanzenölantrieb.

Mit drei Kajütbooten ist die Flotte jetzt so groß, dass wir Hilfe brauchen: Günter kommt an Bord, erst stundenweise, seit 2009 fest angestellt.

Don Giovanni am Haken

Don Giovanni am Haken

2008

Ein turbulentes Jahr. Die beiden Interboat-Sloepen werden durch Antaris-Boote  ersetzt, darunter die Segel-Sloep „Susanna“.  Wir übernehmen die Antaris-Vertretung im Raum Berlin. Der schöne „Don Giovanni“ kommt dazu und wird zunächst nur mit Skipper im Berliner Raum verchartert. Am Ende der Saison verkaufen wir Felix Krull – mit einer Träne im Knopfloch.

Ich hätte sie gern behalten. Die Segelsloep Susanna

Ich hätte sie gern behalten. Die Segelsloep Susanna (Bild: Markus Winninghoff)

2009

Noch so ein Jahr mit viel Action: Im März wird Edmond Dantès geliefert. Kuriosum am Rande: Durch einen Fehler der Spedition steht der Lkw mit dem Boot plötzlich vor unserer Kreuzberger Büroadresse statt am Kran in Zehdenick. Ein Glück,  dass der Lkw-Fahrer wenigstens nicht in die Sackgasse eingefahren ist!

Im April lassen wir es es uns nicht nehmen, unser neues Flaggschiff, die 12-m-Yacht „Anna Karenina“ selbst zu überführen. Ein tolle Reise quer durch Deutschland, mit vielen Gelegenheiten das Boot im Hafen bestaunen zu lassen.

Außerdem ziehen wir im Juli nach zweieinhalb Jahren Intermezzo (Stadthafen Zehdenick und Marina Liebenwalde)  zurück zum Ziegeleipark, jetzt aber in den Neuen Hafen. Don Giovanni kommt mit und wird von nun an wie die anderen Boote an Selbstfahrer vermietet.  Wir sind gekommen um zu bleiben.

Na ja, ein Kanal ist da. Aber wo ist der Kran?

Na ja, ein Kanal ist da. Aber wo ist der Kran?

 

Here she comes ... Anna Karenina läuft in Heimatgewässern ein.

Here she comes ... Anna Karenina läuft in Heimatgewässern ein.

2010

Wir kommen nicht drum rum: Nur wenige Kenner wissen die Qualitäten der Segelsloep Susanna zu schätzen. Also verkaufen wir Susanna schweren Herzens, wagen aber gleich ein neues Experiment: Die flotte Tendersloep „Diva“.  Ein vergleichbares Boot wird bisher in unserem Revier nicht angeboten.

Einzigartig: Tender-Sloep Diva.

Einzigartig: Tender-Sloep Diva. (Bild: Markus Winninghoff)

2011

Der Katastrophensommer. Es regnet wochenlang ununterbrochen. Die Flüsse laufen über und die Schifffahrt auf der Oberhavel wird für einige Wochen eingestellt. Doch unsere Gäste lassen sich den Spaß nicht verderben  und machen das Beste draus. Dafür noch einmal vielen Dank! Der Herbst wird schon wieder schön.

Land unter an der Oberhavel

Land unter an der Oberhavel

2012

Anna Blume Bootcharter feiert ihr zehnjähriges Jubiläum.
Wir haben einiges geplant. Mehr wird noch nicht verraten.


Mit Höchstgeschwindigkeit verabschiedet

27. Januar 2012

Wie schnell es manchmal geht! Letzte Woche die Experten-Anhörung und gestern schon vom Bundestag verabschiedet. Da staunt der politische Laie. Allzuviel Zeit haben sich die Abgeordneten nicht genommen, die Experten-Meinungen zu prüfen und zu überdenken.

Apropos “Experten”: Sportverbände, Wasserschutzpolizei, ADAC, Wasserwirtschaftsverband… Das waren wohl eher Interessengruppen als Fachleute. Wohlgemerkt: es spricht nichts dagegen, die Meinungen von Interessengruppen anzuhören, im Gegenteil! Aber vielleicht wäre es doch nicht so schlecht gewesen, außerdem ein paar richtige Experten anzuhören; sagen wir mal einen Sicherheitsfachmann und eine Bootsbauerin. Die hätten wohl wenigstens klar stellen können, wie schnell ein Gleiter mit 15 PS fährt. Und was es für einen Unterschied macht, wenn man mit 40 statt mit 20 km/h gegen eine Spundwand knallt.

Aber der Zug ist wohl raus. Man kann jetzt seine Hoffnung höchstens auf die Evaluierung nach 3 Jahren setzen (oder auf die Trägheit der Verwaltung beim Umsetzen der neuen Bestimmungen). Aber selbst wenn sich dann negative Auswirkungen herausstellen, wird man die neue Regelung schwer zurücknehmen können. Man denke nur an die Leute, die sich bis dahin 15-PS-Boote angeschafft haben, aber keinen Führerschein besitzen. Die werden Sturm laufen! Abgesehen davon ist so eine Überprüfung gar nicht so einfach, weil es meines Wissens im Wassersportbereich keine vernünftigen Unfallerhebungen gibt.

In einem Punkt muss ich übrigens Abbitte tun: Die FDP ist es (diesmal) nicht gewesen. Patrick Döring, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, schrieb:

Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich im Rahmen der Abstimmung des Koalitionsantrages, wie in unserem Positionspapier vom April letzten Jahres ausgeführt, für eine Übernahme der niederländischen Regelung ausgesprochen.

Aber die Koalitionsdisziplin wollte es anders:

Doch angesichts des Widerstandes einiger Verbände, des Bundesverkehrsministeriums und einiger Teile der CDU/CSU einigten wir uns auf den Kompromiss einer Erhöhung der PS-Grenze auf 15 PS. 

Weiter schreibt er:

In der Anhörung des Verkehrsausschusses am 18.01. erklärten u.a. ADAC und Wasserschutzpolizei, dass die von Ihnen beschriebenen Gleitboote mit einem 15 PS Motor etwa 25 km/h schnell wären.

Seltsam. Hätte man das nicht noch wenigstens ein bisschen, ein ganz kleines bisschen, prüfen können? Werden unsere Gesetze eigentlich immer auf so unsolider Informationsbasis beschlossen?

Und wo bleibt das Positive? Überrascht hat mich, dass (bis auf die Grünen – aber da kommt sicher noch was) alle Fraktionen qualifiziert auf mein Paper eingegangen sind. Hier habe ich die Antworten in einem PDF zusammengestellt.

Für mich ist die Sache aber noch nicht ganz zu Ende. Ich hätte da nämlich noch ein paar Fragen …

Weitere Quellen:

Bis 15 PS führerscheinfrei?

20. Januar 2012

Die Presse berichtet von Plänen, den Wassersport zu deregulieren, z.B. hier. Hauptvorschlag: die Leistungsgrenze, von der an ein Motorbootführerschein vorgeschrieben ist, soll erhöht werden. Von jetzt 5 PS auf 15 PS.

Es ist sicher nicht schlecht, unnötige Regulierungen im Wassersport zurückzunehmen. Z.B. wäre es eine gute Idee, wenn die überflüssige Kennzeichenpflicht für Sportboote wieder aufgehoben würde. Das Beispiel Holland zeigt, dass man bestens ohne auskommt.

Aber ausgerechnet die PS-Grenze heraufsetzen? Das ist idiotisch. Zunächst einmal ist es kurios, dass der Gesetzgeber sich an der veralteten Einheit PS orientieren soll, statt an den seit den 1970er Jahren weltweit verbindlichen SI-Einheiten. Das  wirft ein Schlaglicht auf die technische Einfalt derjenigen, die den Vorschlag erarbeitet haben. Viel wichtiger ist aber: Die Gefährlichkeit eines Fahrzeugs, auch eines Wasserfahrzeugs, hat nichts mit der Leistung zu tun! (Egal ob man sie nun in kW misst oder in PS.) Entscheidend ist die Geschwindigkeit! Ein  bisschen Physik für Politiker:

In Worten: Die Bewegungsenergie ist gleich dem Produkt aus halber Masse und dem Quadrat der Geschwindigkeit. Ein Rechenbeispiel: Die kinetische Energie eines gleitfähigen Motorboots, das z.B. 300 kg wiegt, und mit seinem 15-PS-Außenborder 40 km/h schnell fährt, beträgt 18.500 Nm (Newton mal Meter). Zum Vergleich: Die Verdränger-Sloep mit 30 PS, die 1.000 kg wiegt und mit  12 km/h fährt, hat eine Bewegungsenergie von 5.500 Nm. Weniger als ein Drittel! Für welches Boot sollte man wohl eher einen Führerschein vorschreiben, liebe Politiker?

Wer bezweifelt, dass ein Motorboot mit 15 PS überhaupt so schnell fahren kann, kann sich ja mal ein paar Videos reinziehen. Z.B. dieses oder dieses.

Die holländischen Kollegen haben im Physik-Unterricht besser aufgepasst. Dort sind alle Boote mit einer Höchstgeschwindigkeit von weniger als 20 km/h führerscheinfrei. Das macht Sinn!

Nun, eine Hoffnung bleibt: Der 15 PS-Vorschlag wird offenbar vor allem von der FDP gefördert. Und die Kanzlerin hat immerhin Physik studiert. Vielleicht gibt sie ihrem Koalitionspartner mal wieder ein bisschen Nachhilfe.

Update 22.01.:
Ich habe ein Paper an den Verkehrsausschuss des Bundestags geschickt: http://dl.dropbox.com/u/23667419/Geschwindigkeitsgrenze_statt_PS-Grenze.pdf

Gefangen im Packeis

16. Januar 2012

Samstag vormittag. Das Eis der Regenpfützen in der Marina Niederlehme knirscht unter den Bootsschuhen. Wir bunkern, was man für eine professionelle winterliche Bootsexpedition braucht: Kaffepads, Schokokekse, Spaghetti. Dann geht es los. Auf der Dahme begegnen wir noch einigen Kohleschubern, auf dem Seddinsee sind wir dann schon allein. Später kommen uns noch ein paar unverwüstliche Paddler und die Wasserschutzpolizei entgegen, aber keine einzige Yacht.

Allein auf dem Wasser im Januar

Allein auf dem Wasser im Januar

Wir biegen vom Flakensee auf die Löcknitz und fahren bei strahlender Wintersonne weiter nordostwärts. Am Ende des Möllensees, am äußersten Rand der Zivilisation, fällt nachmittags der Anker.  Der UMTS-Stick sucht vergeblich nach einer Verbindung. Kein Netz.

Ankern am Rande der Zivilisation

Ankern am Rande der Zivilisation

Bald wird es dunkel. Es wird kälter. Es ist still. Nur das Fauchen der Zentralheizung ist gelegentlich zu hören. Es ist sternenklar. Der Wetterbericht kündigt -3 °C Frühtemperatur an. Um sicher zu gehen, lassen wir auch in der Nacht noch einmal für zwei Stunden den Generator laufen; denn wir wollen auf jeden Fall vermeiden, dass die Heizung wegen Spannungsabfall aussteigt. Gegen 4:00 Uhr hören wir es das erste Mal: Rummms! Wer da? Kniiirsch. Das Mondlicht zeigt: Eine dünne Eisdecke umgibt das Schiff. Gut zu wissen, dass der Rumpf aus 5 mm starkem Stahl besteht. Wir schlafen weiter.

Ankerbucht auf dem Möllensee

Ankerbucht auf dem Möllensee

Als am Sonntag morgen die Sonne über den kahlen Bäumen aufgeht, sehen wir, dass unsere Ankerbucht zugefroren ist. Andere Stellen des Möllensees sind noch frei. Das Boot ist reifbedeckt. Es ist schön, im winterlichen Morgenlicht so ganz allein auf dem See. Wir frühstücken im warmen Salon. Gute Idee, das mit der Fußbodenheizung!

Wintermorgen auf dem See

Wintermorgen auf dem See

Dann Anker auf und vorsichtig den Hebel nach vorne geschoben. Der Stahlrumpf der Anna K. schiebt sich durch die dünne Eisdecke. Erstaunliche Geräusche! Ein Stück weit freies Wasser, dann wieder Eis. Ich doziere: Wegen der Wärmestrahlung wird eine freie Seefläche schneller zufrieren. Auf schmalen Kanälen wird das Wasser noch frei sein, weil hier Bäume die Abstrahlung behindern. (So wie die Autoscheibe, die in Richtung eines Gebäudes ausgerichtet ist, nicht so schnell vereist.) Als wir aber in den Verbindungskanal zum Peetzsee einfahren, ist dort das Eis dicker als irgendwo sonst. Die Löcknitz weiter unten hat das mit der Wärmestrahlung besser begriffen. Sie ist weitgehend frei. Ab Flakensee kein Eis mehr.

Wir fahren auf der  Müggelspree westwärts. Um die Mittagszeit sind wir das einzige Boot auf dem gesamten Müggelsee. Dort sind die Fahrwassertonnen im Winter nicht vorhanden, aber das kenne ich: Den Brauereischornstein auf der anderen Seiten anpeilen. Als wir in Niederlehme ankommen, steht die Sonne schon wieder dicht über den Baumwipfeln. Das Boot wird winterfest vertäut und die Heizung auf Frostschutz heruntergeregelt. Boot fahren im Winter? Cool! (Nicht kalt.)

Mehr Fotos zu unserem kleinen Wintertörn gibt es hier, und ein Video vom Fahren durchs Eis habe ich auf Youtube hochgeladen. (Unbedingt mit Ton abspielen!)

Kalender-Marder?

12. Januar 2012

Merkwürdigerweise erreichen uns Meldungen einiger Stammkunden, dass der Kalender dieses Jahr nicht angekommen ist. Wir haben das überprüft, tatsächlich hatten wir in allen Fällen einen abgeschickt. Anscheinend war bei der Post ein unehrlicher Zeitgenosse auf unsere Kalender scharf (?). Kein Problem, wir schicken gleich Ersatz los.

Bei der Gelegenheit der Aufruf: Wer eigentlich einen Kalender erwartet aber noch keinen bekommen hat, bitte bei uns melden! Vielleicht ist der auch unterwegs abhanden gekommen. Wir haben noch genug übrig und können für Ersatz sorgen.

Auch wer keinen erwartet, aber gerne einen hätte, kann gerne anfragen. Wir versenden die übrigen Kalender, solange der Vorrat reicht.

Die Segler wieder …

11. Januar 2012

Bobby Schenk, der große Fahrtensegler, spricht mir aus der Seele:

http://www.yacht.de/schenk/n004/inwind07.html

und

http://www.yacht.de/schenk/n004/kosmos.html

Bei dem zweiten Artikel komme ich auch über die Yacht ins Grübeln. Nicht übel, oder? Und im Vergleich dazu, was sie bietet, auch nicht übermäßig teuer. (Danke an Julian B. für den Tipp)

Kleine Dinge

08. Januar 2012

Es war ein Ärgernis. Die Schnürsenkel meiner Wanderstiefel (die ich im Winter auch in der Stadt häufig trage) hielten immer nur ein paar Wochen. Dann rissen sie wieder –  natürlich immer gerade dann, wenn ich eilig los musste. Jetzt habe ich spezielle Markenschnürsenkel erstanden, für 7 € das Paar, rund den siebenfachen Preis normaler Schnürsenkel. Und es ist eine Freude! Die neuen Senkel sind griffig, etwas elastisch, fassen sich gut an und gleiten leicht durch die Ösen des Schuhs. Und man muss nicht jedes Mal Angst haben, dass es knallt, wenn man fest daran zieht.

Es sind diese kleinen Dinge, die man immer wieder in die Hand nimmt, mit denen man täglich zu tun hat, die einem die Laune verderben. Oder die das Leben angenehm machen. Dinge, über die man normalerweise nichts schreibt. Wie Schnürsenkel.

Oder wie Küchenmesser. Über Küchenmesser schreibt auch niemand. Satellitenfernsehen, Mikrowelle, Whirlpool; so etwas wird in den Prospekten der Charterfirmen angepriesen.  Aber scharfe Messer, mit denen man vernünftig Zwiebeln schneiden kann? Damit kann man nicht werben. Kosten verursachen sie trotzdem. Drum fehlen sie meistens auch.

Festmacher in ausreichender Zahl, lang genug und aus hochwertigem Material, an dem man sich nicht die Finger wund reisst, sind auch so ein Kostenfaktor. Oder Porzellangeschirr für sechs Personen, auch wenn das Boot nur drei Kojen hat. Oder Gläser aus Glas. Müssen ja nicht gleich Stielgläser sein wie auf Anna Karenina. Kleine Dinge, die so wichtig sind für das Wohlbefinden.

Doch keiner, der im Internet oder anhand von Prospekten die Preise von Charteranbietern vergleicht, wird dazu verwertbare Angaben finden. Denn mit so kleinen Dingen kann man nicht angeben.

Oder doch? Ich wollte es halt mal probieren.

P.S.  ”Messer schärfen” steht bei uns auf der Liste der Winterarbeiten 2011/12.

Schlag ins Wasser

06. Januar 2012

Gut dass wir Bootsvermieter sind und keine Mützenverkäufer – wir würden glatt verhungern. Um es rundheraus zu sagen: Unsere Charity-Cap-Aktion war ein Misserfolg.

Gerade mal ein halbes Dutzend Basecaps sind wir losgeworden. Wahrscheinlich sind die Menschen zu sehr dran gewöhnt, so etwas geschenkt zu bekommen. Vielleicht haben wir unsere Käppis auch nicht intensiv genug beworben. Wie auch immer – jedenfalls ist die Aktion nunmehr beendet. Nun ja – war einen Versuch wert.

Der DLRG haben wir unter großzügiger Aufrundung (wäre ja sonst peinlich…) 100.- € Spende überwiesen, Die restlichen Basecaps werden wir selber auftragen oder auch mal die eine oder andere an liebe Basecap-bedürftige Menschen verschenken.

Jubeljahr!

02. Januar 2012

Das Anna-Blume-Jubiläumsjahr hat begonnen! Im Frühjahr 2002 wurde “Anna Blume” erstmalig zu Wasser gelassen und im Sommer nach ausgiebiger Probe- und Überführungsfahrt in den Charterdienst genommen. Das obere Bild zeigt Anna Blume im März 2002 bei der Jungfernfahrt im friesischen  Woudsend - noch unter niederländischer Flagge . Das untere Bild wurde Anfang Oktober 2011 im Neuen Hafen Ziegeleipark aufgenommen. Immer noch schick, unser Pummelchen, oder? Allen Bootsfreunden (und uns selber auch)  wünschen wir ein entspanntes, sonniges und hochwasserfreies Jubiläumsjahr 2012!

Erstes Bild von Anna Blume im Wasser (März 2002)

Erstes Bild von Anna Blume im Wasser (März 2002)

Anna Blume im Oktober 2011

Anna Blume im Oktober 2011

Noch’n Rückblick

29. Dezember 2011

Diesmal in Bildern. Die Impressionen 2011 gibt es wieder im altgewohnten statischen html. Das Blog-Album (wie 2010) hat sich aus meiner Sicht nicht so gut bewährt.

Update 31.12.: Das Blog-Album 2010 habe ich gelöscht. Dafür gibt’s jetzt auch für 2010 wieder ein konventionelles Album auf der “normalen” Website.